Gefahren einfach erkennen

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Chemikalien sind ein zentraler Bestandteil des täglichen Lebens.
Leider geht von Ihnen eine meist unterschätze Gefahr aus.

 

Ob im Arbeitsleben oder im privatem Bereich, Chemikalien haben vielfältige Aufgaben wie bspw. als Wasch-, Spül-, Entkalkungsmittel, Schimmelentferner oder etwa als Klebstoff, Lacke und vieles mehr. Chemikalien können jedoch auch Gefahren für Menschen und Umwelt darstellen.

Sie verursachen bspw. Vergiftungen, Verätzungen, Reizungen oder chronische Schädigungen der Gesundheit. Durch Chemikalien kann es aber auch zu Bränden und Explosionen kommen.

Gefahren die sowohl bei der Anwendung als auch bei der Lagerung durch Chemikalien entstehen, müssen auf der Verpackung angeführt werden. Gefahrenpiktogramme sind dafür gut geeignet, da sie gleich ins Auge stechen. Daher wurde von den Vereinten Nationen das GHS (Globale Harmonisierte System) ins Leben gerufen, damit weltweit eine einheitliche Kennzeichnung der Chemikalien erfolgt!

Seit 1.Juni2015 sind die neuen, rotumrandeten Piktogramme vom Hersteller anzubringen. Damit haben Sie die bisherigen orangefarbigen Gefahrensymbole abgelöst. Ein Eins-zu-eins-Austausch der Symbole ist nicht möglich, da ein Symbol oft für mehrere Gefahren steht.

Die Konkretisierung der Gefahrenhinweise erfolgt in den sog. H-Sätzen (engl. hazard). Die P-Sätze (engl. precautionary) beschreiben die Sicherheitshinweise, also Ratschläge für die Schutzmaßnahmen. Darüber hinaus sind auch noch die Signalwörter GEFAHR (hohes Gefahrenniveau) und ACHTUNG (mittleres Gefahrenniveau) auf der Kennzeichnunsetikette anzubringen.

Die Abbildung 1 zeigt Ihnen einen Vergleich alter Gefahrensymbole mit neuen Gefahrenpiktogrammen.

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die dazu ergänzenden Informationen der AUVA mit den Merkblättern

Weiters dürfen wir auf den GHS-Folder "Auf die Gefahrenpiktogramme achten" seitens Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft in Zusammenarbeit mit der AUVA verweisen.

Abbildung 1

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