Werkstoffwissenschaft (BSc)

Innovative Werkstoffe verändern die Welt

Werkstoffe haben die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung der Menschheit entscheidend geprägt und werden diese auch in Zukunft nachhaltig bestimmen. Gerade in Zeiten knapper werdender Ressourcen, steigender ökologischer Anforderungen an Produktion, Wiederverwendbarkeit und Energieeffizienz sowie strenger umwelttechnischer Auflagen spielen Werkstoffe mit maßgeschneiderten Eigenschaften eine Schlüsselrolle.

Ob hochhitzefeste Bauteile, um das Weltall zu erobern, selbstreinigende Oberflächen nach dem Vorbild der Natur oder biokompatible Implantate für den menschlichen Körper – nur durch die Entwicklung moderner Werkstoffe können Ideen verwirklicht werden.

Welche Voraussetzungen sollte ich mitbringen?

Wenn du herausfinden möchtest, wie moderne Werkstoffe funktionieren, dann solltest du ein großes Interesse für Technik und Naturwissenschaften haben. Ebenso wichtig sind Neugierde, Kreativität und vernetztes Denken. Damit du eines Tages in der Lage bist, Werkstoffe zu entwickeln, welche höchsten Ansprüchen gerecht werden, erhältst du an der Montanuniversität eine sehr breit gefächerte Ausbildung.

Was erwartet mich während des Studiums?

Im Studium lernst du die Bereiche Werkstofftechnik und Werkstofftechnologie, Metallkunde und Werkstoffprüfung sowie Materialphysik kennen. Dies ermöglicht dir, für neuartige Problemstellungen technisch-werkstoffkundliche Lösungen zu erarbeiten.
Aufbauend auf diesen Bereichen folgt eine Fachausbildung in den Kerngebieten der Werkstoffwissenschaft:

  • Metallkunde und metallische Werkstoffe: Wie werden neue Legierungen für die Flugzeuge der Zukunft hergestellt? Wie kannst du mittels computergestützter Modelle neue hochfeste Stähle entwickeln?

  • Struktur und Funktionskeramik: Wie werden 3-D Bioimplantate mittels Additiver Fertigung gedruckt und welche Materialkombinationen werden ausgewählt? Wieso sind für die 5G Technologie neue piezoelektrische Kristalle notwendig?

  • Halbleiterwerkstoffe: Wie steuern Silizium oder Germanium die Spannung und Strom in den 20 Billionen Transistoren eines Prozessors? Wie kannst du durch Licht, Wärme, elektrische oder magnetische Felder die Leitfähigkeit eines Werkstoffes beeinflussen?

Was kann ich nach dem Studium machen?

Typische Arbeitsbereiche sind die Stahl- und Leichtmetallindustrie, die Verarbeitung von Sonder- und hochschmelzenden Metallen, Autoindustrie, Luftfahrt, Kunststoffindustrie, Halbleiter- und Mikroelektronik, Kommunikationstechnik, Medizintechnik oder Nahrungsmittelindustrie.
Leobener Werkstoffwissenschaftler sind Spitzenforscher: Im „Quantitative Ranking of Engineering Disciplines (QRED)“ ging die Montanuniversität im Bereich der Materialwissenschaften als zweitbeste europäische Hochschule hervor.

Im Rahmen einer Studienmesse haben mir die MUL Studienberater vor Ort all meine Fragen beantwortet und konnten mein Interesse an Werkstoffwissenschaft noch weiter wecken.